Da ist es wieder …. dieses Gefühl. Ein zermürbendes Gefühl, welches in mir tobt. Mal kommt es mir vor, als würde ein Wirbelsturm über mich hinwegfegen, mal fühlt es sich an als würden elektromagnetische Wellen an meinen Magenwänden brechen, mal durchfährt ein Blitz meinen ganzen Körper. „Wie komme ich da schnellstmöglich wieder heraus?“

Da suhle ich mich wieder in meinem eigenen Emotionsdrama. Das kann ich ja so gut. Da befinde ich mich in dem Glauben, dass ich keine Verantwortung übernehmen müsse. Den Menschen um mich herum schaffe ich bestens weiterzuhelfen, aber selber verirre ich mich wieder einmal in dieses fadenscheinige Labyrinth voller erdrückender Gedanken. Denn ständig im Kreis zu laufen und keinen Ausweg finden zu wollen ist anscheinend leichter, als etwas Produktives zu denken – da müsste ich doch glatt mein Verhaltensmuster durchbrechen. Auf den Gedanken komme ich erst gar nicht, weil ich wieder einmal denke, dass Veränderung viel zu schwer sei.

Tja, ich dachte ich wäre Drachenreiter, aber scheinbar reitet der Drachen mich mal wieder. Und schon sind wir bei meinem Lieblingsthema angelangt – nämlich dem Denken. Denn es ist das einfachste und schwerste Tool zugleich, letzteres gerade dann wenn wir es verpassen unseren freien Willen zu benutzen. Und schwupps befinde ich mich wieder im Gedankenkarussell – wobei ich mir hoch und heilig versprochen hatte, dass mir das keinesfalls mehr passieren würde. Denkste! Die Zeit vergeht und vergeht und man sucht nach Ausreden für sein Verhalten, anstelle in die Lösungsfindung zu gehen. Auch wieder eine alte Leier. Aber ist es nicht schön diese alte Thematik immer wieder zu zerkauen?
Bis auf einmal die Ernüchterung kommt und ich mich selbst frage, ob ich nicht alle Tassen im Schrank habe. Da kenne ich so viel Tools und Techniken aus meinem Happiness Lifestyle Kurs und verhalte mich dennoch wie ein kleines, trotziges Kind. Doch scheinbar hat es Gott sei Dank irgendein Teil in mir geschafft an die Oberfläche zu geraten, um mir bewusst zu machen, was ich da eigentlich abziehe. Somit habe ich mir jetzt selbst eine gedankliche Ohrfeige verpasst, um meinen Allerwertesten endlich zu bewegen, damit ich jetzt diese Zeilen schreiben kann (die du hoffentlich mit Spannung verfolgst 🙂

Das Schreiben ist nämlich ein ganz wichtiges Tool für mich. Da kann ich kreativ sein aber auch wirklich Dampf ablassen. Der eine hört Musik, der andere belohnt sich mit Schokolade, macht Sport, meditiert oder dergleichen. Viele Wege führen nach Rom. Was ist Balsam für deine Seele? Schreiben ist für mich wie gesagt eines der Werkzeuge, welches mir verhilft meinen Zustand zu ändern. Ich kann dadurch all meine Emotionen reinpacken und mir wirklich die Worte aus der Seele schreiben. Das ist wirklich befreiend und tut echt gut.

Wenn Du bemerkst, dass Du dich wieder einmal in einem Gefühlschaos befindest, und wieder einmal gedanklich dasselbe Thema zerkaust, dann vergeude deine wertvolle Zeit nicht mit Grübeln. In der Vergangenheit zu wälzen ändert nichts an der derzeitigen Situation. Was kannst du also tun, um dich aus dieser Negativspirale rauszuholen? Verändere deine Position. Ein anderer Standpunkt lässt dich das Problem von einer anderen Perspektive aus betrachten. Oder steh einfach auf, heb die Arme hoch und richte deinen Blick nach oben und guck was passiert. Wenn du weiterhin depressiv bleiben möchtest, dann darfst du diese Technik aber ja nicht anwenden. 😉 So wie Gedanken uns beeinflussen können, können wir auch mit unserem Körper unsere Gedanken beeinflussen. Ich liebe es auch heiß und innig mir die Wut aus dem Bauch zu tanzen. Damit produziere ich wieder wertvolle Energie und voilà mein State wurde erfolgreich geändert. 🙂 Nicht nur mir sondern vielen anderen Menschen haben diese Techniken schon sehr gut weitergeholfen. Finde für dich selbst heraus, ob du damit etwas anfangen kannst. Denn Probieren geht über Studieren! 🙂