Einst machte sich eine von vielen Tränen auf den Weg,
ihre Geschichte zu erzählen, ist ein wahres Privileg:

 

Vor 55 Jahren erblickte ein Junge namens Herby das Licht der Welt,
ausgestattet mit viel Kampfgeist und Humor, das man braucht als Held.

Viele Abenteuer hatte Herby bestritten,
beim Dart-Spielen ist er auf der Welle der Begeisterung geritten.

Hatte viele Erfolge auch international gefeiert,
doch vor allem gelebt, Spaß gehabt und herumgeeiert.

Nicht nur am Spielfeld, sondern auch am Arbeitsplatz,
er tat 3 Jahrzehnte lang was er liebte und das war wertvoller als jeder Schatz.

 

Selbstlos wie er war, half er auch ehrenamtlich aus,
er gab seine Talente und Fähigkeiten bereitwillig in die Welt hinaus.

Half Kindern hingebungsvoll die Mathematik besser zu verstehen,
und konnte in ihnen stets das Beste sehen.

Brachte sich selbst hie und da als Eventmanager ein,
Veranstaltungen zu organisieren, das machte er außerordentlich fein.

War Rettungsanker für viele Menschen in Not,
und brachte mit seiner Energiearbeit Körper und Geist wieder ins Lot.

 

Doch auch Helden machen mal Feierabend und genießen die Heiterkeit,
für gutes Essen und gute Gespräche nahm sich Herby ausgiebig Zeit.

War stets aufgelegt zum Scherzen,
er traf mit seinen kunterbunten Erzählungen mitten in die Herzen.

Kein Weg war ihm je zu weit,
für einen Café hunderte Kilometer zu reisen gab es von Zeit zu Zeit.

Denn Herby verstand es den Weg zum Ziel zu genießen,
so konnte er freudvoll mit dem Fluss des Lebens fließen.

 

Auch dann, als sich das Blatt vor einigen Jahren wendete,
und sich vieles in Herby‘s Leben veränderte.

Sich stets erbaute zu glauben und zu hoffen,
da er eine grundlegende Entscheidung hatte getroffen.

Anzunehmen was ist, auch wenn es nicht gerade optimal verlief,
denn „Aufgeben“ tut man in Herby’s Worten nur einen Brief.

Sein unerschütterlicher Humor war sein Lebenssaft,
damit tankte er immer wieder aufs Neue ganz viel Kraft.

Die alltäglichen Dinge zählten fortan zu den Freuden seines Lebens,
das neuerlernte Handwerk des Kuchen-Backens war für ihn ein Akt des Gebens.

Alleine der Gedanke seine kleinen Engelchen damit zu beschenken,
bewirkte Zuversicht und positives Denken.

Das setzte wiederum eine Gedankenkette in Gang,
die Idee eines Kinderbuchs mehr und mehr an Form gewann.

Die größte Tankstelle war aber immer noch Zeit miteinander zu verbringen,
das brachte Herby’s Herz stets zum Lachen und zum Singen.

 

Nun neigt sich diese Geschichte auch schon dem Ende zu,
am 11. März setzte sich Herby verdient zur Ruh.

Was übrig bleibt sind die wunderbaren Erinnerungen an seine Persönlichkeit,
er war eine wahre Kämpfernatur, mit viel Witz, Charme, Humor und Heiterkeit.

Einst machte sich eine von vielen Tränen auf den Weg,
um diese Geschichte zu erzählen, das ist ein wahres Privileg.

Ps.: Hier kannst du dir das Gedicht auch anhören: